Schlüssel zum Erfolg

Der Ball spielt im tennis4kids-Lernprogramm eine zentrale Rolle und bildet mit der Courtgröße und einer sinnvoll an die Körgerhöhe angepassten Schlägerlänge eine sinnvolle Einheit. Für die unterschiedlichen Entwicklungsstufen gibt es verschiedene Bälle, deren Vorteile, vor allem die reduzierte Absprunghöhe und Geschwindigkeit, von den TrainerInnen unbedingt genutzt werden müssen. Nur der Einsatz, entsprechender an das individuelle Leistungsvermögen, angepasster Bälle ermöglicht ein frühzeitiges Spielen und Üben der Kinder miteinander. Normale Tennisbälle sind für Kinder im U10-Bereich grundsätzlich fehl am Platz!

Red - Orange - Green Balls

Auch die ITF, der Internationale Tennisverband, empfiehlt im Rahmen ihrer "Play & Stay"-Kampagne die Verwendung der "red - orange - green balls", wie sie im tennis4kids-Lernprogramm, in Verbindung mit den jeweiligen Courts und der entsprechenden Schlägerlänge, seit Jahren mit großer Selbstverständlichkeit eingesetzt werden. Die Bälle sind in der Regel farblich (rot, orange, grün) gekennzeichnet und werden von praktisch allen namhaften Ballherstellern angeboten.

Die ITF hat mittlerweile auch klare Standards für ITF Approved Stage 3 (red), Stage 2 (orange) Stage 1-Bälle (green) hinsichtlich Größe, Gewicht und Mindestsprunghöhe festgelegt.

ÖTV-Turniere U8/U9/U10/U11

Seit 1.12.2008 ändert sich das Turnierwesen in Österreich im Bereich U10 grundlegend. Die Einführung der kindgerechten Courtdimensionen bringt gleichzeitig auch die verpflichtende Verwendung der "red - orange - green balls" im Rahmen sämtlicher Turnierveranstaltungen für den Bereich U8/U9/U10/U11 mit sich.

Seit diesem Zeitpunkt gilt für die Alters-/Spielklassen verpflichtend:

  • U8-Challenger: ITF Approved Stage 3 - Red balls
  • U9/U10-Winner: ITF Approved Stage 2 - Orange balls
  • U11-Champion: ITF Approved Stage 1 - Green balls

Kinderbälle - Ein absolutes Muss!

Die 3 wichtigsten Gründe für den unbedingten Einsatz von Kinderbällen.

  1. Normale Tennisbälle springen deutlich höher ab und erfordern zum Teil unnötig hohe Treffpunkte in Schulterhöhe oder noch höher. Dies führt häufig zu einer ungewünschten Entwicklung extremer Griffhaltungen. Die Umsetzung bereits erlernter Techniken wird in vielen Fällen unmöglich.
  2. Normale Tennisbälle haben ein deutlich größeres Gewicht. Im Gegensatz dazu sind aber die Kinderschläger zum Teil wesentlich leichter als jene der Erwachsenen. Durch den schwereren Ball wird das im Verhältnis zu leichte Kinderracket im Treffpunkt wesentlich stärker abgebremst und dadurch auch der Ball wesentlich weniger beschleunigt. Dies führt häufig dazu, dass Kinder zu früh zu lange Schläger spielen.
  3. Normale Tennisbälle, die nicht im Sweet Spot getroffen werden verursachen im Gegensatz zu den leichteren Kinderbällen deutlich höhere Kräfte und Vibrationen, welche vom Schläger auf den Arm und in der Folge auf den ganzen Körper übertragen werden. Dies kann langfristig zu ungewünschten Verletzungen führen.